Planung 2011: 3x Frankfurt, 3x Stuttgart

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Nachdem sich die Arbeitsbelastung wieder normalisiert hat (das hoffe ich zu diesem Zeitpunkt einfach mal, denn ich habe grade Urlaub und keine Ahnung, was im Büro grade abgeht ;) ), habe ich mein Studium wieder mit Volldampf aufgenommen. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen insgesamt sechs Module abzuschließen:

  • Differentialrechnung
  • Volkswirtschaftstheorie
  • Einfache Anwendungen der Statistik
  • Personalmanagement
  • Produktions- und Materialmanagement
  • Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland

Wenn alles klappt, bin ich dann im September endlich im 4. Semester angelangt und werde mein letztes Modul Ende November absolvieren, um die Belastung am Jahresende gering zu halten und auch die Adventszeit genießen zu können.

1. Seminar in München

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(Ursprünglich veröffentlicht am 27.11.2010 in einem anderen Blog von mir).

Vorab: es ist schon relativ spät, ich muss Schlaf nachholen und schreibe daher hier nur schnell und ohne den Text vorher groß zu strukturieren.

Die Anfahrt dauert ewig, führt aber durch schöne Landschaften. Im EC kann man nicht gut lernen, aufgrund der schlechten Tische und des ewigen Wackelns. Bestenfalls lesen geht gut. Das Hotel Lex ist nur 900m vom HBF entfernt und auch gut über die U-Bahn-Station Stieglmeierplatz zu erreichen. Frühstück war einfach, aber reichlich. Zimmer absolut in Ordnung und es gab nicht zu beanstanden. Das WLAN hat gelegentlich Schluckauf gehabt bei der Skype-Session nach Norwegen.

Nächstes Mal daran denken die Geldkarte aufzuladen; ein Tagesticket kostet 5,20. Man kann aber auch gut laufen. HBF München ist riesig, fettarmes Essen dennoch Mangelware. Die AKAD ist ebenfalls in Laufweite vom HBF. Räume sind gut, WCs in ausreichender Zahl vorhanden.

Kulturell und auch touristisch bietet München eine Menge! Nächstes Mal mit Ehefrau Searworld angucken, sowie wieder eine Rundfahrt machen (nächstes Mal mit der blauen Buslinie, die gelbe hat ziemlich alte Busse) und noch einmal das Deutsche Museum ansehen.
Dennoch ist die Anreise sehr sehr lang. Über fünf Stunden fahre ich auch nach Steinfurt und das mache ich bestenfalls einmal im Quartal…

Jetzt zum Seminar: Dozent sehr kompetent und mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung ausgestattet. Allerdings lag sein Fokus auf einer korrekten und systematischen Aufbereitung des Stoffes. Unser hingegen auf der Klausurvorbereitung. Daher Zielkonflikt. Bilanzierung und KLR klingen dennoch reizvoll, da sie wirklich absolut machtvolle Instrumente zur Öffentlichkeitsarbeit, bzw. Analyse eines Unternehmens sind. Steuerrecht ist auch extrem wichtig und klingt trotz seiner Trockenheit sehr interessant, denn immerhin ist das ein ganz entscheidender Faktor der Beratungstätigkeit!

Zur Klausur: im großen und ganzen machbar, aber teilweise weit entfernt von den Übungsaufgaben. Nachschlagen und Belegen von Gesetzestexten kam z.B. nicht dran. Bei der letzten Aufgabe habe ich nicht einmal die Fragen richtig verstanden. Schade, denn sonst hätte sich das Ergebnis sicherlich sehen lassen können. Abwarte und ggf. diesen Beitrag updaten…

Unterschiedliche Sicht der Welt

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(Ursprünglich veröffentlicht am 19.11.2010 in einem anderen Blog von mir).

Vorab: Es geht um den Industriekontenrahmen.
Für einen Buchhalter ist das Konto 220 mit dem 2200 identisch und er macht sich da auch keinen Kopf drum (Nullen werden einfach nach hinten aufgefüllt). Ich, als Entwickler, war extrem verwirrt ob des Faktors 10, der in meinen Augen schon einen gewaltigen Unterschied macht!

Wenn da nun
220 FE 12.500 an 550 BV EF 12.500
steht, dann heißt das für mich nunmal

Irgendwas mit immateriellen Vermögensgegenständen an Andere Bauten

Und das ist nicht das gleiche wie

Fertige Erzeugnisse an Bestandsveränderungen Fertige Erzeugnisse

ARGH!

Deutsch ist manchmal schon praktisch

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(Ursprünglich veröffentlicht am 10.11.2010 in einem anderen Blog von mir).

… und besonders das Lego-Prinzip in der deutschen Sprache einfach Worte zu kombinieren. So muss man nicht umständlich „Statement of Changes in Stockholders’ Equity“ formulieren, sonder sagt es einfach gradeheraus: „Eigenkapitalverwendungsrechnung.“ — It rolls right of your tongue. ;)

Lernen in der UB1 in Freiburg

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(Ursprünglich veröffentlicht am 17.10.2010 in einem anderen Blog von mir).

Das große, reichhaltig Frühstück war eine gute Idee, denn mit hungrigen Bauch lernt es sich nicht gut. Ich sollte wirklich eine richtige Kaffeepause einplanen, wenn ich insgesamt vier oder fünf Stunden in der UB verbringen möchte. Falls ich unter der Woche nur jeweils zwei Stunden lerne, dann brauche ich schon die vollen fünf Stunden zum Lernen am Samstag.

Die Plätze „hinter“ der Empore haben zwar Fenster mit Blick nach draußen, dafür gibt es keine Steckdosen und sowohl das Fenster, als auch die Geräusche vom Treppenhaus lenken stark ab. In der Empore selber konnte ich weitaus konzentrierter arbeiten. Nach einigem Gefrickel, für das vor allem mein Überfliegen der Anleitung schuld war, kam ich auch ins WLAN und konnte das Internet für wichtige Sach… — für das Chatten mit meiner Frau nutzen.

Und das nächste Mal möchte ich auch, wie geplant, früher da sein. Denn um 12 Uhr gab es nur noch ein dreckiges Körbchen, in dem ein Saft ausgelaufen war und das mit einer Plastikfolie überzogen war, um den Kontakt der Bücher mit dem Saft zu vermeiden.

Kaffee gibt es für Externe nur im (wirklich überraschend schönen) Café im Bauch der UB.

Alles in allem war es schön auch an einem Lernsamstag mal aus dem Haus zu kommen und sich von der Lernatmosphäre mitreißen zu lassen.

Na endlich: ein sinnvolles Seminar, das sogar Spaß macht

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(Ursprünglich veröffentlicht am 28.02.2010 in einem anderen Blog von mir).

Ich hatte mich ja bislang über die Seminare der AKAD beschwert, da entweder kein neuer Stoff drankam oder der Vorteil des Seminars nicht genutzt wurde. In den bisherigen Seminaren haben die Dozenten immer alten Stoff noch einmal erklärt, oder haben uns Aufgaben lösen lassen, die denen aus den Heften entsprachen.

Herr Professor Müller-Hedrich hat uns sehr diszipliniert und strukturiert durch das Seminar geführt. Er ist auf unsere Fragen eingegangen und uns zu Beginn noch allgemeine Tipps zum Studium der Wirtschaftswissenschaften gegeben. Vor allem aber hat er die Vorteile des Seminar genutzt und mit uns über die Themen diskutiert und auch zwischendurch andere Studenten etwas erklären oder vorrechnen lassen. Durch die Diskussionen und Gruppenarbeiten bekommt man eine andere Sicht zu einem Thema mit und merkt schnell, an welchen Stellen man noch Wissenslücken hat.

Man merkte Herrn Müller-Hedrich vor allem die Lehr-Erfahrung an, da schon seit Jahren an Hochschulen lehrt. Ich werde versuchen KLR01 auch bei ihm zu absolvieren.


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