In KW14 habe ich konsequent jeden Werktag drei Stunden vor der Arbeit gelernt, anstelle von nur zwei Stunden und ±fünf Stunden am Wochenende. Es hat für mich den größten Vorteil, dass ich ohne schlechtes Gewissen das Wochenende komplett lernfrei habe. Bislang hatte ich mir immer am Wochenende mehr vorgenommen, als ich dann tatsächlich geschafft habe; offenbar ist meine Selbstdisziplin nicht groß genug, damit ich mich am Wochenende für ganze fünf Stunden aufraffen kann.
Dadurch, dass ich jetzt jeden Werktag drei Stunden zur Verfügung habe, kann ich mir auch gut zwei Lernblöcke à 90 Minuten vornehmen und dann das Thema wechseln, wenn ich grade verzweifle (Mathematik) oder nicht mehr neues Wissen aufnehmen kann. Zudem erliege ich nicht Versuchung einen Lernblock abzubrechen oder ausfallen zu lassen mit der Absicht dann am Wochenende entsprechend mehr zu tun — immerhin hat das Wochenende mit 48 Stunden (zumindest scheinbar) genug Zeit dafür.

Der Nachteil ist, dass ich mir dann nach Feierabend gezielt Zeit und Freiräume für mich selber schaffen muss, da ich sonst das Gefühl habe, nur noch irgendwelche Zwängen nachzugehen und nichts zu tun, was ich von mir selber aus gerne tun möchte. Zudem ist die zusätzliche Stunde morgens — zumindest im Moment noch — spürbar anstrengend. Vermutlich wird dieses Gefühl aber schnell nachlassen, wenn ich an die neue Zeit gewöhnt bin.

Vor allem bin ich sehr froh (und auch etwas stolz auf mich), endlich wieder die 15-Stunden-Marke erreicht zu haben! In diesem Tempo sollte ich auch die beiden Semester dieses Jahr wie geplant abschließen können.