1. Seminar in München

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(Ursprünglich veröffentlicht am 27.11.2010 in einem anderen Blog von mir).

Vorab: es ist schon relativ spät, ich muss Schlaf nachholen und schreibe daher hier nur schnell und ohne den Text vorher groß zu strukturieren.

Die Anfahrt dauert ewig, führt aber durch schöne Landschaften. Im EC kann man nicht gut lernen, aufgrund der schlechten Tische und des ewigen Wackelns. Bestenfalls lesen geht gut. Das Hotel Lex ist nur 900m vom HBF entfernt und auch gut über die U-Bahn-Station Stieglmeierplatz zu erreichen. Frühstück war einfach, aber reichlich. Zimmer absolut in Ordnung und es gab nicht zu beanstanden. Das WLAN hat gelegentlich Schluckauf gehabt bei der Skype-Session nach Norwegen.

Nächstes Mal daran denken die Geldkarte aufzuladen; ein Tagesticket kostet 5,20. Man kann aber auch gut laufen. HBF München ist riesig, fettarmes Essen dennoch Mangelware. Die AKAD ist ebenfalls in Laufweite vom HBF. Räume sind gut, WCs in ausreichender Zahl vorhanden.

Kulturell und auch touristisch bietet München eine Menge! Nächstes Mal mit Ehefrau Searworld angucken, sowie wieder eine Rundfahrt machen (nächstes Mal mit der blauen Buslinie, die gelbe hat ziemlich alte Busse) und noch einmal das Deutsche Museum ansehen.
Dennoch ist die Anreise sehr sehr lang. Über fünf Stunden fahre ich auch nach Steinfurt und das mache ich bestenfalls einmal im Quartal…

Jetzt zum Seminar: Dozent sehr kompetent und mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung ausgestattet. Allerdings lag sein Fokus auf einer korrekten und systematischen Aufbereitung des Stoffes. Unser hingegen auf der Klausurvorbereitung. Daher Zielkonflikt. Bilanzierung und KLR klingen dennoch reizvoll, da sie wirklich absolut machtvolle Instrumente zur Öffentlichkeitsarbeit, bzw. Analyse eines Unternehmens sind. Steuerrecht ist auch extrem wichtig und klingt trotz seiner Trockenheit sehr interessant, denn immerhin ist das ein ganz entscheidender Faktor der Beratungstätigkeit!

Zur Klausur: im großen und ganzen machbar, aber teilweise weit entfernt von den Übungsaufgaben. Nachschlagen und Belegen von Gesetzestexten kam z.B. nicht dran. Bei der letzten Aufgabe habe ich nicht einmal die Fragen richtig verstanden. Schade, denn sonst hätte sich das Ergebnis sicherlich sehen lassen können. Abwarte und ggf. diesen Beitrag updaten…

Na endlich: ein sinnvolles Seminar, das sogar Spaß macht

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(Ursprünglich veröffentlicht am 28.02.2010 in einem anderen Blog von mir).

Ich hatte mich ja bislang über die Seminare der AKAD beschwert, da entweder kein neuer Stoff drankam oder der Vorteil des Seminars nicht genutzt wurde. In den bisherigen Seminaren haben die Dozenten immer alten Stoff noch einmal erklärt, oder haben uns Aufgaben lösen lassen, die denen aus den Heften entsprachen.

Herr Professor Müller-Hedrich hat uns sehr diszipliniert und strukturiert durch das Seminar geführt. Er ist auf unsere Fragen eingegangen und uns zu Beginn noch allgemeine Tipps zum Studium der Wirtschaftswissenschaften gegeben. Vor allem aber hat er die Vorteile des Seminar genutzt und mit uns über die Themen diskutiert und auch zwischendurch andere Studenten etwas erklären oder vorrechnen lassen. Durch die Diskussionen und Gruppenarbeiten bekommt man eine andere Sicht zu einem Thema mit und merkt schnell, an welchen Stellen man noch Wissenslücken hat.

Man merkte Herrn Müller-Hedrich vor allem die Lehr-Erfahrung an, da schon seit Jahren an Hochschulen lehrt. Ich werde versuchen KLR01 auch bei ihm zu absolvieren.


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