Seminar zu BWL04: Marketingmanagement
Distance Learning September 10th, 2011
Prof. Wolff zeigt zunächst die (handvoll) Fehlerchen in den Heften auf, damit kein Student unter falschen Voraussetzungen in die Klausur ging.
Anschließend erklärte er ein paar Themen, von denen bekannt ist, dass sie Schwierigkeiten in der Klausur machen. Dazu gehörte Preisstrategie, Unterscheidung in Primär- und Sekundärerhebung in der Marketingforschung und weitere, die mir jetzt nicht mehr einfallen wollen. Im Prinzip haben wir so schon ein paar Detailfragen besprochen, die bei der AKAD (zumindest bislang im Grundstudium) ein Drittel der Klausur ausmachen.
Der Dozent überzeugte durch sein Wissen aus der Marketing-Praxis bei einem großen Mischkonzern, als auch durch seinen (sehr trockenen) Humor. Dieses Seminar hat wieder richtig Spaß gemacht, denn ich hatte das Gefühl, dass die Inhalte aus den Heften durch seine Ausführungen gut ergänzt wurden und vor allem lebendig wurden. Ich habe jetzt mehr das Gefühl, dass ich verinnertlicht (verstanden glaubte ich es schon vorher zu haben) zu haben, was alles zu Marketing gehört. Zudem wurden durch seine Ausführungen die im Heft manchmal abstrakt anmutenden Sachverhalte greifbar und dadurch besser verständlich gemacht.
In Kleingruppen (bis auf eine Gruppe jeweils nur drei Personen) bearbeiteten wir insgesamt drei Komplexaufgaben, die jeweils einen unterschiedlichen Schwerpunkt hatten. Dies war eine sehr gute Vorbereitung auf die Klausur, weil man durch jede Aufgabe darauf geschult wurde, eine Situation zu bewerten, Alternativen aufzuzeigen und schließlich in skizzierten Kontext eine Entscheidungen zu treffen.
Die Klausur war machbar, aber ich hatte den Eindruck, dass die 90 Minuten knapp bemessen sind um in der nötigen Ausführlichkeit antworten und argumentieren zu können. Da mich mein Bauchgefühl schon einmal sehr getäuscht hat, warte ich an dieser Stelle lieber mit einer Einschätzung, wie gut die Klausur für mich gelaufen ist. ;)
Am Schluss noch eine Formalie: das Hotel „B&B“ hat mir sehr viel besser gefallen, als das Etap. Zum einen waren Zimmer und Speisesaal ansprechend farbig gestaltet und zum anderen war das Frühstück sehr viel besser. Das beides zusammen rechtfertigt in meinen Augen auch den Aufpreis von ~10 €.

