Seminar zu BWL04: Marketingmanagement
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Prof. Wolff zeigt zunächst die (handvoll) Fehlerchen in den Heften auf, damit kein Student unter falschen Voraussetzungen in die Klausur ging.
Anschließend erklärte er ein paar Themen, von denen bekannt ist, dass sie Schwierigkeiten in der Klausur machen. Dazu gehörte Preisstrategie, Unterscheidung in Primär- und Sekundärerhebung in der Marketingforschung und weitere, die mir jetzt nicht mehr einfallen wollen. Im Prinzip haben wir so schon ein paar Detailfragen besprochen, die bei der AKAD (zumindest bislang im Grundstudium) ein Drittel der Klausur ausmachen.
Der Dozent überzeugte durch sein Wissen aus der Marketing-Praxis bei einem großen Mischkonzern, als auch durch seinen (sehr trockenen) Humor. Dieses Seminar hat wieder richtig Spaß gemacht, denn ich hatte das Gefühl, dass die Inhalte aus den Heften durch seine Ausführungen gut ergänzt wurden und vor allem lebendig wurden. Ich habe jetzt mehr das Gefühl, dass ich verinnertlicht (verstanden glaubte ich es schon vorher zu haben) zu haben, was alles zu Marketing gehört. Zudem wurden durch seine Ausführungen die im Heft manchmal abstrakt anmutenden Sachverhalte greifbar und dadurch besser verständlich gemacht.
In Kleingruppen (bis auf eine Gruppe jeweils nur drei Personen) bearbeiteten wir insgesamt drei Komplexaufgaben, die jeweils einen unterschiedlichen Schwerpunkt hatten. Dies war eine sehr gute Vorbereitung auf die Klausur, weil man durch jede Aufgabe darauf geschult wurde, eine Situation zu bewerten, Alternativen aufzuzeigen und schließlich in skizzierten Kontext eine Entscheidungen zu treffen.
Die Klausur war machbar, aber ich hatte den Eindruck, dass die 90 Minuten knapp bemessen sind um in der nötigen Ausführlichkeit antworten und argumentieren zu können. Da mich mein Bauchgefühl schon einmal sehr getäuscht hat, warte ich an dieser Stelle lieber mit einer Einschätzung, wie gut die Klausur für mich gelaufen ist. ;)
Am Schluss noch eine Formalie: das Hotel „B&B“ hat mir sehr viel besser gefallen, als das Etap. Zum einen waren Zimmer und Speisesaal ansprechend farbig gestaltet und zum anderen war das Frühstück sehr viel besser. Das beides zusammen rechtfertigt in meinen Augen auch den Aufpreis von ~10 €.
WIM03: Rückblick und Analyse
Fernstudium No Comments »Nach dem Modul ist vor dem Modul und nach dem zähen, sehr eintönigen Modul WIM03: Differentialrechnung freue ich mich natürlich besonders auf BWL04: Marketingmanagement.
Bevor ich aber mit Schwung in das neue Modul starte, möchte ich zunächst einen Rückblick wagen und versuchen zu analysieren, warum a) mir das Modul so schwergefallen ist und b) ich so viel Zeit dafür aufwenden musste.
Es hilft jetzt nichts zu sagen „Das ist halt Mathe und liegt mir nicht. Hauptsache, es ist vorbei.“, denn ich habe noch einige Mathematik-lastige Module vor mir: WIM02: Finanzmathematik, STA02: Einfache Anwendungen der Statistik, BWL06: Investition, BWL07: Finanzierung und natürlich VWL01: Volkswirtschaftstheorie sowie VWL02: Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Ich möchte es vermeiden die selben Fehler wieder zu machen: noch mehr Verzögerungen im Studium kann ich mir einfach nicht mehr erlauben.
Meine ursprüngliche Planung hat vorgesehen, dass ich mit Ende meines Weihnachtsurlaubs, am 3.12., mit WIM03 beginnen und es am 29.1. abschließen sollte. Im Januar war jedoch meine Arbeitsbelastung so außerordentlich hoch, das ich in diesem Zeitraum nur auf einen Workload von drei Stunden kam. In KW5 bis KW13 konnte ich meinen Workload zwar steigern, allerdings habe ich auch in diesem Zeitraum nur 7,2 Stunden im Schnitt aufwenden können. Ich war in zwei Wochen erkältet und musste Zwangspausen einlegen und zudem hatte ich zwei Wochen Urlaub, um mich von der enormen Belastung der letzten drei Monate zu erholen.
Von KW13 bis 21 ging es dann endlich mit Volldampf voran: ich habe in diesem Zeitraum einen durchschnittlichen wöchentlichen Workload von 13 Stunden hingelegt.
Insgesamt ergibt das einen Lernaufwand von 181 Stunden. Laut Modulkatalog sollten Studenten mit 97,5 Stunden rechnen.
Faktoren für die Verzögerung
Faktor 1: zu wenig reservierte Lernzeit. Grund: Ich hatte mir zwar vorgenommen an den Wochenenden mindestens fünf Stunden zu lernen, dieses Wert aber nie erreicht. Mit der Umstellung auf das neue System, mit dem ich die 15 Stunden an Werktagen unterbringe, konnte ich mehr Lernzeit erreichen.
Faktor 2: Für mathematische Themen muss ich offenbar einen persönlichen Faktor einkalkulieren und diesen mit der Empfehlung der AKAD multiplizieren. Ich hoffe natürlich, dass das Modul mich so weit fit gemacht hat, dass ich beim nächsten Modul dieser Art nicht wieder einen Faktor von ungefähr 2,0 einplanen muss, aber so 1,5 sollte es schon sein.
Faktor 3: nachdem erste Ziele nicht erreicht wurden, habe ich mir keine neuen Ziele mehr gesetzt. Nachdem ich das Seminar verschoben hatte, habe ich diese Gelegenheit nicht genutzt, um meine Planung zu erneuern und mir neue Ziele zu setzen. Erst als ich mir — zwei Wochen vor der Prüfung — „jetzt oder nie“ gesagt hatte, habe ich damit begonnen.
Faktor 4: Das ist der schwierigste Punkt. Es hat sehr lange gedauert, bis ich den Inhalt so verinnerlicht hatte, dass es „rund lief“. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte mich eine schwierige Aufgabe komplett ausbremsen. Erst kurz vor der Prüfung konnte ich alle Aufgaben lösen.
Learnings
Ich werde künftig genauer planen und diese Planung auch aktualisieren, wenn sie nicht mehr realistisch ist. Für jede Woche und jeden Lernmorgen möchte ich ein verpflichtendes Ziel vor Augen haben. Für Krankheit oder andere Gründe werde ich mehr Pufferzeiten einplanen. Meine Zeitmessung muss detaillierter werden. Bei mathematischen Themen werde ich künftig verstärkt andere Quellen als die AKAD-Lerneinheiten nutzen. Neben www.mathe-online.de und www.oberprima.de werde ich mir dann gezielt Quellen für Statistik und Finanzmathematik suchen.
Nachtrag
Die investierte Zeit hat sich übrigens ausgezahlt, denn ich hab mit einer 1,3 bestanden!
1. Woche mit neuen Lernzeiten
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In KW14 habe ich konsequent jeden Werktag drei Stunden vor der Arbeit gelernt, anstelle von nur zwei Stunden und ±fünf Stunden am Wochenende. Es hat für mich den größten Vorteil, dass ich ohne schlechtes Gewissen das Wochenende komplett lernfrei habe. Bislang hatte ich mir immer am Wochenende mehr vorgenommen, als ich dann tatsächlich geschafft habe; offenbar ist meine Selbstdisziplin nicht groß genug, damit ich mich am Wochenende für ganze fünf Stunden aufraffen kann.
Dadurch, dass ich jetzt jeden Werktag drei Stunden zur Verfügung habe, kann ich mir auch gut zwei Lernblöcke à 90 Minuten vornehmen und dann das Thema wechseln, wenn ich grade verzweifle (Mathematik) oder nicht mehr neues Wissen aufnehmen kann. Zudem erliege ich nicht Versuchung einen Lernblock abzubrechen oder ausfallen zu lassen mit der Absicht dann am Wochenende entsprechend mehr zu tun — immerhin hat das Wochenende mit 48 Stunden (zumindest scheinbar) genug Zeit dafür.
Der Nachteil ist, dass ich mir dann nach Feierabend gezielt Zeit und Freiräume für mich selber schaffen muss, da ich sonst das Gefühl habe, nur noch irgendwelche Zwängen nachzugehen und nichts zu tun, was ich von mir selber aus gerne tun möchte. Zudem ist die zusätzliche Stunde morgens — zumindest im Moment noch — spürbar anstrengend. Vermutlich wird dieses Gefühl aber schnell nachlassen, wenn ich an die neue Zeit gewöhnt bin.
Vor allem bin ich sehr froh (und auch etwas stolz auf mich), endlich wieder die 15-Stunden-Marke erreicht zu haben! In diesem Tempo sollte ich auch die beiden Semester dieses Jahr wie geplant abschließen können.
Planung 2011: 3x Frankfurt, 3x Stuttgart
Fernstudium No Comments »Nachdem sich die Arbeitsbelastung wieder normalisiert hat (das hoffe ich zu diesem Zeitpunkt einfach mal, denn ich habe grade Urlaub und keine Ahnung, was im Büro grade abgeht ;) ), habe ich mein Studium wieder mit Volldampf aufgenommen. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen insgesamt sechs Module abzuschließen:
- Differentialrechnung
- Volkswirtschaftstheorie
- Einfache Anwendungen der Statistik
- Personalmanagement
- Produktions- und Materialmanagement
- Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland
Wenn alles klappt, bin ich dann im September endlich im 4. Semester angelangt und werde mein letztes Modul Ende November absolvieren, um die Belastung am Jahresende gering zu halten und auch die Adventszeit genießen zu können.
1. Seminar in München
Fernstudium, Seminar No Comments »(Ursprünglich veröffentlicht am 27.11.2010 in einem anderen Blog von mir).
Vorab: es ist schon relativ spät, ich muss Schlaf nachholen und schreibe daher hier nur schnell und ohne den Text vorher groß zu strukturieren.
Die Anfahrt dauert ewig, führt aber durch schöne Landschaften. Im EC kann man nicht gut lernen, aufgrund der schlechten Tische und des ewigen Wackelns. Bestenfalls lesen geht gut. Das Hotel Lex ist nur 900m vom HBF entfernt und auch gut über die U-Bahn-Station Stieglmeierplatz zu erreichen. Frühstück war einfach, aber reichlich. Zimmer absolut in Ordnung und es gab nicht zu beanstanden. Das WLAN hat gelegentlich Schluckauf gehabt bei der Skype-Session nach Norwegen.
Nächstes Mal daran denken die Geldkarte aufzuladen; ein Tagesticket kostet 5,20. Man kann aber auch gut laufen. HBF München ist riesig, fettarmes Essen dennoch Mangelware. Die AKAD ist ebenfalls in Laufweite vom HBF. Räume sind gut, WCs in ausreichender Zahl vorhanden.
Kulturell und auch touristisch bietet München eine Menge! Nächstes Mal mit Ehefrau Searworld angucken, sowie wieder eine Rundfahrt machen (nächstes Mal mit der blauen Buslinie, die gelbe hat ziemlich alte Busse) und noch einmal das Deutsche Museum ansehen.
Dennoch ist die Anreise sehr sehr lang. Über fünf Stunden fahre ich auch nach Steinfurt und das mache ich bestenfalls einmal im Quartal…
Jetzt zum Seminar: Dozent sehr kompetent und mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung ausgestattet. Allerdings lag sein Fokus auf einer korrekten und systematischen Aufbereitung des Stoffes. Unser hingegen auf der Klausurvorbereitung. Daher Zielkonflikt. Bilanzierung und KLR klingen dennoch reizvoll, da sie wirklich absolut machtvolle Instrumente zur Öffentlichkeitsarbeit, bzw. Analyse eines Unternehmens sind. Steuerrecht ist auch extrem wichtig und klingt trotz seiner Trockenheit sehr interessant, denn immerhin ist das ein ganz entscheidender Faktor der Beratungstätigkeit!
Zur Klausur: im großen und ganzen machbar, aber teilweise weit entfernt von den Übungsaufgaben. Nachschlagen und Belegen von Gesetzestexten kam z.B. nicht dran. Bei der letzten Aufgabe habe ich nicht einmal die Fragen richtig verstanden. Schade, denn sonst hätte sich das Ergebnis sicherlich sehen lassen können. Abwarte und ggf. diesen Beitrag updaten…
Unterschiedliche Sicht der Welt
Fernstudium No Comments »(Ursprünglich veröffentlicht am 19.11.2010 in einem anderen Blog von mir).
Vorab: Es geht um den Industriekontenrahmen.
Für einen Buchhalter ist das Konto 220 mit dem 2200 identisch und er macht sich da auch keinen Kopf drum (Nullen werden einfach nach hinten aufgefüllt). Ich, als Entwickler, war extrem verwirrt ob des Faktors 10, der in meinen Augen schon einen gewaltigen Unterschied macht!
Wenn da nun
220 FE 12.500 an 550 BV EF 12.500
steht, dann heißt das für mich nunmal
Irgendwas mit immateriellen Vermögensgegenständen an Andere Bauten
Und das ist nicht das gleiche wie
Fertige Erzeugnisse an Bestandsveränderungen Fertige Erzeugnisse
ARGH!
Deutsch ist manchmal schon praktisch
Fernstudium No Comments »(Ursprünglich veröffentlicht am 10.11.2010 in einem anderen Blog von mir).
… und besonders das Lego-Prinzip in der deutschen Sprache einfach Worte zu kombinieren. So muss man nicht umständlich „Statement of Changes in Stockholders’ Equity“ formulieren, sonder sagt es einfach gradeheraus: „Eigenkapitalverwendungsrechnung.“ — It rolls right of your tongue. ;)
Lernen in der UB1 in Freiburg
Fernstudium No Comments »(Ursprünglich veröffentlicht am 17.10.2010 in einem anderen Blog von mir).
Das große, reichhaltig Frühstück war eine gute Idee, denn mit hungrigen Bauch lernt es sich nicht gut. Ich sollte wirklich eine richtige Kaffeepause einplanen, wenn ich insgesamt vier oder fünf Stunden in der UB verbringen möchte. Falls ich unter der Woche nur jeweils zwei Stunden lerne, dann brauche ich schon die vollen fünf Stunden zum Lernen am Samstag.
Die Plätze „hinter“ der Empore haben zwar Fenster mit Blick nach draußen, dafür gibt es keine Steckdosen und sowohl das Fenster, als auch die Geräusche vom Treppenhaus lenken stark ab. In der Empore selber konnte ich weitaus konzentrierter arbeiten. Nach einigem Gefrickel, für das vor allem mein Überfliegen der Anleitung schuld war, kam ich auch ins WLAN und konnte das Internet für wichtige Sach… — für das Chatten mit meiner Frau nutzen.
Und das nächste Mal möchte ich auch, wie geplant, früher da sein. Denn um 12 Uhr gab es nur noch ein dreckiges Körbchen, in dem ein Saft ausgelaufen war und das mit einer Plastikfolie überzogen war, um den Kontakt der Bücher mit dem Saft zu vermeiden.
Kaffee gibt es für Externe nur im (wirklich überraschend schönen) Café im Bauch der UB.
Alles in allem war es schön auch an einem Lernsamstag mal aus dem Haus zu kommen und sich von der Lernatmosphäre mitreißen zu lassen.
Na endlich: ein sinnvolles Seminar, das sogar Spaß macht
Fernstudium, Seminar No Comments »(Ursprünglich veröffentlicht am 28.02.2010 in einem anderen Blog von mir).
Ich hatte mich ja bislang über die Seminare der AKAD beschwert, da entweder kein neuer Stoff drankam oder der Vorteil des Seminars nicht genutzt wurde. In den bisherigen Seminaren haben die Dozenten immer alten Stoff noch einmal erklärt, oder haben uns Aufgaben lösen lassen, die denen aus den Heften entsprachen.
Herr Professor Müller-Hedrich hat uns sehr diszipliniert und strukturiert durch das Seminar geführt. Er ist auf unsere Fragen eingegangen und uns zu Beginn noch allgemeine Tipps zum Studium der Wirtschaftswissenschaften gegeben. Vor allem aber hat er die Vorteile des Seminar genutzt und mit uns über die Themen diskutiert und auch zwischendurch andere Studenten etwas erklären oder vorrechnen lassen. Durch die Diskussionen und Gruppenarbeiten bekommt man eine andere Sicht zu einem Thema mit und merkt schnell, an welchen Stellen man noch Wissenslücken hat.
Man merkte Herrn Müller-Hedrich vor allem die Lehr-Erfahrung an, da schon seit Jahren an Hochschulen lehrt. Ich werde versuchen KLR01 auch bei ihm zu absolvieren.


